Unsere Produkte werden in unabhängig geprüften Fabriken hergstellt, um faire Arbeitsbedingungen und hohe soziale Standards zu gewährleisten. Gemeinsam mit der Fair Wear Foundation streben wir nach besseren Verhältnissen entlang der Lieferkette. Wir arbeiten ausschließlich mit Lieferanten, die sich an unseren Verhaltenscodex (Code of Conduct) halten. Dieser duldet keine Kinderarbeit oder Diskriminierung jedweder Art, sichert einen respektvollen Umgang mit den Angestellten zu, sowie die freiwillige, sichere Arbeit mit fairen, existenzsichernden Löhnen, bei der Überstunden reguliert und bezahlt werden. Zudem stimmen unsere Zulieferer Umweltrichtlinien und unserer Antikorruptionsrichtlinie zu und dem Verbot von nicht genehmigten Subunternehmern. Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine Nichtregierungsorganisiation, die sich auf die Kontrolle und Verbesserung von Arbeitsbedingungen in Textilfabriken spezialisiert hat. FWF unterstützt uns mit der Überprüfung vor Ort und stellt sicher, dass die Menschenrechte entlang der Lieferkette eingehalten werden. Des Weiteren fungiert FWF als Bindeglied zwischen den Angestellten und uns, sodass auf deren Anliegen gehandelt werden kann. Jedes Jahr führt sie auch mit LaMunt eine Unternehmensprüfung durch, den sogenannten „Brand Perfomance Check“. Dieser überprüft, ob wir die Ansprüche, die wir an uns selbst und die Verbesserung der Bedingungen in den Fabriken gestellt haben, erreicht haben und spornt uns an, jedes Jahr besser zu werden. Zusammen mit neun weiteren Bekleidungsmarken ist die Oberalp Gruppe (mit ihren Marken Salewa, Dynafit, Wild Country und LaMunt) seit dem 6. Februar 2023 Teil des Pilotprojekts von Fair Wear, welches der gesamten Bekleidungsindustrie Informationen, Lernmodule und Zugang zu Hilfsmitteln bieten soll, um Marken bei ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht zu unterstützen. Ziel dieses Projekts ist es Lieferketten auf die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht zu prüfen und sicherzustellen, dass diese gewährleistet ist. Die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht steht im Mittelpunkt neuer und künftiger Rechtsvorschriften, die Marken dazu anhalten werden, ihre Lieferketten besser zu überwachen, Menschenrechtsverletzungen zu verhindern und zu beheben sowie entsprechende Verantwortung zu übernehmen. Neben mehreren anderen nationalen Gesetzen zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht, wie dem deutschen Lieferkettengesetz oder dem französischen System der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR), ist auch die EU-Richtlinie über die Sorgfaltspflicht für nachhaltige Unternehmen in Arbeit. Als Teilnehmer am Pilotprojekt spielt die Oberalp Gruppe eine wichtige Rolle bei der Untersuchung und Bewertung der Durchführbarkeit, Realisierbarkeit und Wirksamkeit des Projekts, bevor Fair Wear Foundation dieses in größerem Rahmen einführen wird. Während dieses Jahres findet kein jährlicher Fair Wear Brand Performance Check (BPC) statt, weshalb Fair Wear Foundation für 2022 weder eine Bewertung noch eine Benchmarking-Kategorie für die Performance der teilnehmenden Unternehmen vergibt. "Die Teilnahme am Academy-Pilotprojekt erfordert viel Engagement und Zeit", sagt Martine Riblan, Social Compliance Specialist bei Oberalp. "Auch wenn wir dieses Jahr keine BPC haben, werden wir natürlich weiterhin unsere Fabriken überwachen und unser Augenmerk auf die dauernde Verbesserung der Arbeitsbedingungen legen".